Die verschiedenen Haartransplantation Methoden

Haartransplantationen sind als schönheitschirurgische Eingriffe schon längst im Mainstream angekommen. Spätestens seit VIPs wie Jürgen Klopp, Elton John, Christian Lindner oder A.J. McLean von den Backstreet Boys ganz offen dazu stehen „obenrum“ etwas nachgeholfen zu haben. Auch Sternchen Kim Gloss (aus DSDS und dem Dschungelcamp bekannt) hat sich –neben diversen anderen Eingriffen – auch den Haaransatz mit einer Haartransplantation verdichten lassen.  

Haarverpflanzungen sind heutzutage nichts, was sich nur gutbetuchte Menschen leisten können.  Spätestens seitdem der sogenannte Medizintourismus vor allem in die Türkei äußerst populär geworden ist. Dort sind die Kosten einer Haartransplantation überschaubar, und man findet die modernsten Kliniken und die fortschrittlichsten Methoden, um Haare erfolgreich zu transplantieren. Doch welche verschiedenen Techniken gibt es überhaupt und welche ist die derzeit Modernste?  

Übrigens: Eine Haartransplantation ist das einzige Mittel, das gegen erblich bedingten Haarausfall langfristig und nachhaltig hilft.  

Die FUT-Technik

Die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) gibt es bereits seit Anfang der 1980er Jahre. Galt sie viele Jahre lang als der „Goldstandard“ für Haartransplantationen, wird sie mittlerweile in vielen Klinken – vor allem in der Türkei – als veraltet betrachtet. In Deutschland wird die FUT-Methode auch Strip-Technik oder Streifenmethode genannt.

Der Ablauf

Zunächst wird vor dem Eingriff die Kopfhaut mit einem Lokalanästhetikum örtlich betäubt. Wirkt diese, wird aus dem Spenderbereich – dieser liegt im Haarkranz am Hinterkopf zwischen den Ohren – ein schmaler Hautstreifen entnommen, und die Wunde wird anschließend mit einer speziellen Technik vernäht. In diesem Streifen (auch Strip genannt) sitzen die Grafts – im besten Fall bis zu 3000 Stück. Diese werden von speziellen Assistenzteams herauspräpariert. Dabei kommt natürlich ein Spezialmikroskop zum Einsatz. Während dessen wird die Wunde mit einer speziellen Technik chirurgisch vernäht. Die extrahierten Grafts werden in dieser Zeit in einer besonderen Nährlösung aufbewahrt.  

Im zweiten Behandlungsschritt werden die Grafts dann in den Empfängerbereich transplantiert. Bevor die Follikel, in denen die Haarwurzeln sitzen, eingepflanzt werden müssen allerdings erst die Haarwurzelkanäle geöffnet werden. Je nachdem wie weit der Haarverlust schon fortgeschritten ist, dauert ein Eingriff mit der FUT-Technik etwa drei bis sechs Stunden.

Die Vorteile 
  • Die Haare müssen nicht komplett abrasiert werden. Die FUT-Technik ist sehr gut geeignet für Menschen, die ihre Haare gerne länger tragen 
  • Preislich ist sie meist etwas günstiger  
  • Der Eingriff ist nicht so zeitaufwändig  

 

Die Nachteile  
  • Die Gefahr, dass eine unschöne Narbe zurückbleiben kann, ist relativ groß – gerade dann, wenn der Arzt nicht über ausreichend Erfahrung verfügt 
  • Während des Eingriffs fließt relativ viel Blut 
  • Die Zahl der entnommenen Haare bzw. Follikel ist begrenzt  

Die FUE-Methode

Die Abkürzung FUE steht für Follicular Extraction Unit – grob übersetzt „Extraktion Follikulärer Einheiten“. Entwickelt wurde diese Methode in den späten 80er Jahren und in den frühen 90er Jahren. 

Eine Haartransplantation mit der FUE-Methode findet in zwei Behandlungsschritten statt.

Der erste Behandlungsschritt – die Entnahme

Nach der Voruntersuchung durch den behandelnden Chirurgen werden die Haare zunächst extrem kurz geschnitten. Anschließend erfolgt die örtliche Betäubung. Wenn diese wirkt, beginnt der eigentliche Eingriff. Zuerst werden aus dem Spenderbereich – auch Donorbereich – die Grafts entnommen. Im Gegensatz zur FUT-Methode erfolgt die Entnahme der Follikel, in denen die Haarwurzeln sitzen, allerdings einzeln in sogenannten Einheiten. Dabei kommt eine spezielle Hohlnadel zum Einsatz.  

Nachdem die Grafts entnommen sind, werden anschließend noch die Haarwurzelkanäle im Empfängerbereich geöffnet. Die Follikel werden in dieser Zeit in einer speziellen Nährlösung aufbewahrt.  

Nun hat der Patient eine kleine Pause, in der etwas gegessen werden kann oder er sich einfach die Beine vertritt. Währenddessen werden die Grafts für den zweiten Behandlungsschritt aufbereitet. 

Der zweite Behandlungsschritt – das Einsetzen der einzelnen Haare

Nun werden die entnommenen Haare in die Slits – also in die geöffneten Haarwurzelkanäle – eingesetzt. Hierbei wird genauestens auf die Wuchsrichtung geachtet, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.  

Anschließend erfolgt noch die Wundversorgung, und der behandelnde Arzt gibt noch letzte Anweisungen für die nächsten Wochen mit auf den Weg.

Die Vorteile:  
  • Einer der größten Vorteile der FUE-Technik ist mit Sicherheit, dass keine sichtbaren Narben entstehen 
  • Höhere Anwuchsrate der Grafts  
  • Sie ist nicht so belastend für den Patient und dessen Kopfhaut 
  • Es lassen sich relativ einfach auch größere Mengen an Follikeln verpflanzen – optimal für Patienten, deren kahle Stellen schon etwas größer sind  
  • Die transplantierten Haare wachsen unter bestimmten Umständen sogar kräftiger nach  
Nachteile:  
  • Etwas höhere Kosten 
  • Die Kopfhaare müssen einmal komplett rasiert werden  

Weiterentwicklungen der FUE-Methode  

Selbst eine so moderne Technik wie die FUE-Methode wird beständig weiterentwickelt, um noch bessere Ergebnisse bei der Haartransplantation zu erreichen.  

Die derzeit neuesten Weiterentwicklungen – die selbstverständlich auch in der Cosmedica Clinic angewendet werden – sind die FUE-Saphir Methode und die DHI-Saphir Methode 

Bei der FUE-Saphir Methode kommen statt der Edelstahlklingen spezielle Klingen aus Saphir zum Einsatz, um die Haarwurzelkanäle zu öffnen. Die Einschnitte sind kleiner und präziser, wodurch die Heilungszeit noch einmal enorm verkürzt wird. Zudem kann die Wuchsrichtung, die ja mit entscheidend ist für das optimale Ergebnis, auch noch besser gesteuert werden.  

Die Abkürzung DHI steht für Direct Hair Implantation. Vor die Wahl FUE oder DHI wird übrigens niemand gestellt, der sich für eine Haartransplantation mit dieser Methode entscheidet. Denn die DHI Saphir Methode ist ebenso eine Weiterentwicklung der FUE-Technik. Hier kommt ein spezieller Stift (unter Umständen sogar mehrere) zum Einsatz, mit dem die Grafts entnommen werden. Der Vorteil bei dieser Methode ist zum einen, dass die Follikel geschützt implantiert werden, was die Anwuchsrate noch einmal erhöht. Zum anderen kommen zum Öffnen der Haarkanäle spezielle Mikro-Saphirklingen zum Einsatz. Die Einschnitte (Slits) sind noch einmal feiner als bei der normalen FUE-Saphir Methode. Die Heilungsphase wird also noch einmal verkürzt.

Die Haartransplantation Methoden in der Cosmedica Clinic bei Dr. Levent Acar

Selbstverständlich werden sowohl die normale FUE-Methode als auch die FUE-Saphir Methode und die DHI-Saphir Methode in der Cosmedica Clinic von Dr. Levent Acar eingesetzt. 

Dr. Acar besucht regelmäßig Fortbildungen, und selbst in seiner Freizeit lässt ihn das Thema Haartransplantation nicht los. Man ist also als Patient dort in den besten Händen.  

Dank der speziellen All-Inklusive Pakete, die in der Cosmedica Clinic angeboten werden, bleiben auch die Kosten überschaubar. 

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