Rötungen und Kopfhautentzündungen nach der Haartransplantation

Die am häufigsten gestellten Fragen von Patienten betreffen Entzündungen und Rötungen nach einer Haartransplantation und was bei diesen Beschwerden Abhilfe schaffen kann.

Eine stark geschädigte Kopfhaut sowie starke Entzündungen können zu erneutem Haarausfall führen. Es ist somit wichtig sich mit dem Thema genauer zu beschäftigen.

Warum ist meine Kopfhaut nach meiner Haartransplantation rot?

In der Regel treten Rötungen nach der Transplantation aufgrund des Einpflanzens von Haarfollikeln und des Heilungsprozesses immer auf. Ihr Körper pumpt Blut in den operierten Bereich, damit die Zellen in den betroffenen Stellen mehr Sauerstoff und Nährstoffe erhalten und schneller heilen können. Es ist das Blut, das die rote Farbe gibt. 

Bei Patienten mit hellerer Haut treten sichtbarere Rötungen auf. Aber es passiert jedem, und der einzige Unterschied ist, dass es bei Menschen mit hellerer Haut stärker zu sehen ist. Die Rötung hält in der Regel zwischen einer und drei Wochen an. 

Da während der Operation viele kleine Haarkanäle im Spender- und Transplantationsbereich geöffnet werden, kann es zu Schorf und Krusten kommen. Außerdem könnte es einen starken Juckreiz auslösen. Durch den Waschvorgang kann es im Empfängerbereich dann auch zu Rötungen kommen. Sie können auch sehen, dass Ihre Krusten weiß werden und/oder anschwellen. 

In seltenen Fällen könnte es zu einer Kopfhautentzündung kommen. Zu den häufigsten Ursachen gehören ein geschwächtes Immunsystem, Entzündungen im Körper und ein Diabetes Mellitus Typ, welches mit einer vermehrten Infektionsrate einhergeht. Oft lässt sich aber eine Kopfhautentzündung durch richtige Pflege, gesunde basische Ernährung und eine Stärkung des Immunsystems schnell behandeln.  

Zu welchen Komplikationen könnte es kommen?

In schweren Fällen könnte ein sehr schwaches Immunsystem, ein feuchtes warmes Klima oder ein nicht behandelter Staphylococcus Aureus eine Haarwurzelentzündung am Kopf hervorrufen. Patienten sind dabei von Pickeln, die mit Eiter gefüllt sind, häufig betroffen.  

Am häufigsten sind davon Patienten betroffen, die an primärer Hyperhidrose (oft erblich bedingt) oder sekundärer Hyperhidrose (von internistischen oder neurologischen Grunderkrankungen hervorgerufen) leiden. Bei diesem übermäßigen Schwitzen entsteht ein chronischer Juckreiz.  

Wenden Sie sich bei den genannten Symptomen schnellstens an Ihren Arzt, damit die transplantierten Haare nicht wieder ausfallen und keine kahlen Stellen entstehen.  

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Was kann ich tun?

Da es sich um einen normalen Teil des Heilungsprozesses nach Ihrer Haartransplantation handelt, können Patienten Rötungen nicht vollständig vermeiden. Es ist jedoch möglich, es zu lindern. Diese Schritte sind sehr wichtig: 

1: Achten Sie darauf, nicht unter sehr heißem Wasser zu duschen. 

2: An sonnigen Tagen einen Hut tragen. 

3: Vermeiden Sie sportliche Aktivitäten, die mit starkem Schwitzen verbunden sind.  

4: Verbringen Sie Zeit an frischer Luft.  

Abgesehen von solchen Schritten können auch vom Arzt empfohlene Cremes oder Lotionen bei Rötungen nach der Haartransplantation verwendet werden. Verwenden Sie Creme oder Lotion nicht ohne Erlaubnis Ihres Facharztes. 

Wie lange dauert die Heilung?

Rötungen nach einer Haartransplantation variieren je nach Körperbau des Patienten. Normalerweise verblasst es nach einer bis drei Wochen. 

Bei einigen Patienten kann die Rötung etwas länger auftreten. Im Extremfall können Menschen mit sehr blasser oder empfindlicher Haut bis zu zwei Monate lang Rötungen haben. 

Wenn die Rötung nach der Haartransplantation zunimmt oder mehr als 2 Monate anhält, sollten Sie Ihren Arzt direkt informieren, da sich möglicherweise Ihre Kopfhaut entzündet hat. 

Die postoperativen Betreuungsleistungen von der Cosmedica Clinic sollen Ihre Genesung und den Heilungsprozess unterstützen. Meistens können unsere Spezialisten die Ursache des Haarausfalls in nur 30 Minuten feststellen. Holen Sie sich noch heute Ihre kostenlose Beratung mit Dr. Levent Acar. 

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