Haartransplantation Frauen

Nicht nur Männer sind davon betroffen – auch Frauen können darunter leiden. Gemeint ist hier der Haarausfall. 

Grundsätzlich ist es so, dass ein gewisser täglicher Haarverlust – etwa 100 Haare am Tag – ein völlig normaler biologischer Vorgang ist. Die „alten“ abgestorbenen Haare fallen aus und schaffen so Platz für neues Haar. Liegen also morgens im Waschbecken nach dem Bürsten ein paar Haare, ist das erst mal nicht weiter bedenklich.

Kritisch wird es dann, wenn die Haare auf einmal büschelweise ausfallen und/oder nicht mehr nachwachsen. 

Die zwei häufigsten Ursachen von Haarausfall bei Frauen sind der diffuse Haarausfall und die androgenetische Alopezie.

Der diffuse Haarausfall

Von diffusem Haarausfall spricht man, wenn die Haare beginnen, sich gleichmäßig über den Kopf verteilt auszudünnen. Die Ursachen der Alopecia Diffusa – so der wissenschaftliche Name – sind zahlreich: 

  • Psychische Erkrankungen
  • Stress
  • Bestimmte Medikamente (zum Beispiel Cholesterinsenker oder Beta-Blocker)
  • Eisenmangel
  • Eine Chemotherapie
  • Nährstoffmangel durch einseitige Ernährung und/oder eine Radikaldiät 
  • Schwangerschaft 

Selbst die falsche Haarpflege kann zu einer diffusen Alopezie führen, beispielsweise ständiges Blondieren, zu heißes Föhnen und Glätten der Haare mit einem Glätteisen.

Die androgenetische Alopezie

Erblich bedingter Haarausfall macht keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Auch Frauen können davon betroffen sein. Bei ihnen beginnt die androgenetische Alopezie meist aber später als bei Männern – nämlich in den Wechseljahren. Was aber nicht heißt, dass nicht auch ganz junge Frauen unter dem androgenetischen Haarausfall leiden können.

Die Ursache ist übrigens die gleiche wie bei Männern. Die Haarwurzeln reagieren empfindlich auf DHT, also das Dihydrotestosteron das aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet wird. In der Regel hält das weibliche Hormon Östrogen das Testosteron in Schach. Während der Menopause sinkt aber dessen Produktion und die Stunde des Testosterons schlägt. 

Die Symptome der androgenetischen Alopezie bei Frauen sind übrigens anders als bei Männern. Diese haben ja häufig mit Geheimratsecken und einer Tonsur zu kämpfen. Bei Frauen werden die Haare entlang des Scheitels immer dünner, bis irgendwann kahle Stellen zurückbleiben. Es ist auch nicht jede Frau in den Wechseljahren vom erblich bedingten Haarausfall betroffen. Die Veranlagung dazu sitzt, ebenso wie bei Männern, in den Genen. 

 Die berühmte unnatürlich hohe Stirn ist übrigens kein Symptom von androgenetischem Haarausfall bei Frauen. Die häufigste Ursache hier ist die Traktionsalopezie. Diese kann entstehen, wenn die Haare ständig streng zurückgebunden werden. Durch den anhaltenden Druck verlieren die Haare ihre Spannkraft. Außerdem können die Haarwurzeln unwiederbringlich geschädigt werden. Aber auch hier kann eine Haartransplantation Abhilfe schaffen.

Haartransplantation bei Frauen – die Methoden

Haarverpflanzungen sind längst schon keine reine „Männersache“ mehr. Auch immer mehr Frauen nehmen die Dienste eines erfahrenen Arztes in Anspruch, um sich Haare transplantieren zu lassen. Denn die meisten Frauen definieren sich noch sehr viel mehr über ihre Haare als Männer. Volles Haar – egal ob lang oder kurz – ist immer noch ein Zeichen für Weiblichkeit. Warum also nicht etwas dagegen tun, wenn sich kahle Stellen zeigen? Besonders dann, wenn die betroffene Frau extrem unter ihrem Haarausfall leidet, kann eine Haartransplantation bei Frauen sinnvoll sein. 

Bei der Cosmedica Clinic kommen folgende Methoden für Haartransplantationen zum Einsatz:

Die FUE Saphir Methode:

Die Abkürzung FUE steht für Follicular Unit Extraction (grob übersetzt: Entnahme Follikulärer Einheiten), was den Eingriff an sich eigentlich schon sehr gut beschreibt.

Eine Haartransplantation, die nach dieser Methode vorgenommen wird, findet immer in zwei Behandlungsschritten statt.

Im ersten Schritt werden, nachdem dem Patienten die Haare rasiert oder teilrasiert wurden und die örtliche Betäubung gesetzt wurde, die Grafts unter Zuhilfenahme einer feinen Hohlnadel aus dem Spenderbereich entnommen. Auch bei dieser Technik richtet sich die Anzahl der Grafts nach dem Grad des Haarausfalls. Anschließend werden die Haarkanäle im Empfängerbereich geöffnet.

Der Unterschied zu der herkömmlichen FUE Technik ist der Einsatz der Saphirklinge für das Öffnen der Haarkanäle. Mit dem harten Mineral Saphir lassen sich die Schnitte präziser und filigraner durchführen als mit einer Stahlklinge.

Im zweiten Schritt werden die entnommenen Grafts in den Empfängerbereich eingesetzt. Dabei achtet der behandelnde Arzt sehr genau auf die Wuchsrichtung, um ein optimales Wunschergebnis zu ermöglichen. Sind alle Grafts eingepflanzt, erfolgt anschließend noch die Wundversorgung.

Die Vorteile der FUE Saphir Methode:

  • Sehr geringe Blutung
  • Eingriff ist nicht belastend für den Körper
  • Sehr schnelle Wundheilung
  • Höhere Anwuchsrate der Grafts

Der Nachteil der FUE Saphir Methode:

  • Die Haare werden sehr kurz geschnitten

Die DHI Saphir Methode  

Die DHI Saphir Methode kombiniert das Beste aus der konventionellen DHI- und der FUE Saphir Methode.

Dabei ändert sich der Ablaufplan in Bezug auf die Entnahme der Grafts nicht. Zum Einsatz kommt nun eine Mikro Saphirklinge, um die Haarkanäle zu öffnen. Anschließend werden die entnommenen Grafts mithilfe des DHI Implanter geschützt implantiert.

Vorteile der DHI Saphir Methode:

  • Die Einschnitte der Kanalöffnungen sind deutlich feiner und präziser
  • Die Haarwurzeln werden geschützt implantiert
  • Höhere Haardichte und mehr Haarvolumen
  • Es gibt weniger Blutungen
  • Der Heilungsprozess wird beschleunigt
  • Keine sichtbaren Narbenbildungen

Nachteile der DHI Saphir Methode: 

  • Die DHI Saphir-Methode ist sehr zeitaufwändig 
  • Dabei entstehen mehr Kosten als bei der konventionellen DHI oder FUE 

Wie eingangs schon erwähnt, sind Haartransplantation schon lange keine „Männersache“ mehr. Schon längst sind solche Eingriffe im Mainstream angekommen und immer mehr Frauen trauen sich ihr Glücksgefühl durch eine Haartransplantation neu zu entfachen.  

Nur ausgezeichnete Ärzte verfügen über das notwendige Fachwissen und die nötige Erfahrung, um eine Haartransplantation mittels der DHI Saphir-Methode durchzuführen. 

Die Cosmedica Clinic unter der Leitung von Dr. Levent Acar ist eine solche Klinik.  Hier wird sowohl mit der FUE Saphir Methode als auch mit der DHI Saphir gearbeitet.  

Und dank der All-Inclusive Pakete, die in der Cosmedica Clinic angeboten werden, sind die Kosten genau kalkulierbar und für jeden erschwinglich.

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