Haarstruktur und Haarwachstum

Fast jede Frau und wahrscheinlich auch fast jeder Mann träumt von schönem, dichtem, langem und vor allem gesundeHaar. Da liegt natürlich die Frage nah, ob man das Haarwachstum und auch die Haarstruktur irgendwie beeinflussen kann. 

Zunächst einmal ist es so, dass ein gewisses Maß an Haarausfall ein völlig normaler biologischer Vorgang ist. Auf der Kopfhaut befinden sich bei jedem Menschen etwa 100.000 Haare im Durchschnitt. Menschen mit blonden Haaren haben etwa 150.000 Haare auf dem Kopf (dafür sind sie aber dünner), Menschen mit dunklen Haaren haben etwa 100.000 Haare und Rothaarige etwa 80.000 Haare. Die Anzahl der Haare, die sich auf jedem Kopf befinden, ist übrigens erblich bedingt und in unserer Genetik verankert.  

Auf unserem ganzen Körper verteilt befinden sich übrigens insgesamt sogar etwa 5 Millionen Haare!  

Haare wachsen durchschnittlich etwa 1 cm bis 1,5 cm pro Monat. Im Sommer wächst das Haar übrigens etwas schneller als im Winter. Auch wie viele Haare ausfallen, ist von Tag zu Tag unterschiedlich. Normal sind es etwa 100 Haare pro Tag. An Tagen, an denen man die Haare wäscht, können es gut und gerne sogar bis zu 300 sein.  

Wie läuft das Haarwachstum ab?

Das menschliche Haar besteht aus Keratin, das im Haarfollikel produziert wird. Dieses hochspezialisierte Protein ist übrigens auch Bestandteil der menschlichen Fingernägel. Das Haarwachstum selbst läuft in drei Zyklen ab.  

Die erste Phase ist die anagene Phase, also die Wachstumsphase. Es wird eine neue Haarwurzel gebildet, aus der das Haar anschließend wächst. Der unterste Teil dieser Haarwurzel, auch Papille genannt, ist dabei der Ursprung dieses Wachstums. Sie wird von feinsten Blutgefäßen mit Nährstoffen versorgt.  

Je nachdem wie lange sich ein Haar in der Wachstumsphase befindet, umso länger wird es auch – natürlich abhängig vom Bereich des Körpers wo es wächst. Die anagene Phase ist bei allen Menschen individuell festgelegt. Die Wachstumsphase dauert zwischen zwei und sechs Jahren. Etwa 85 Prozent der Haare auf dem Kopf befinden sich in dieser Phase.  

Die zweite Phase nennt sich katagene Phase, beziehungsweise Übergangsphase, in der sich etwa ein bis zwei Prozent der Haare befinden. Die Nährstoffversorgung der Haarwurzel sinkt, und auch die Zellteilung (also das Haarwachstum) nimmt ab. Diese Phase dauert in etwa zwei bis drei Wochen.  

Die dritte Phase ist dann die telogene Phase, die auch Ruhephase genannt wird. Das Haar wächst in der telogenen Phase nicht mehr, und das Haar fällt aus. Etwa zwölf bis fünfzehn Prozent der Haare auf unserem Kopf befinden sich in dieser Phase.

Was führt zu vermehrtem Haarausfall?

Es gibt die verschiedensten Gründe, warum Haare auf einmal vermehrt ausfallen. Die Ursachen können unter anderem sein:  

  • Stress 
  • Mangelernährung 
  • Hormonschwankungen 
  • bestimmte Medikamente 
  • Chemotherapie 
  • Krankheiten wie der kreisrunde Haarausfall können ebenso zum vermehrten Haarausfall führen  

Hat man das Gefühl, dass die Haare auf einmal vermehrt ausfallen, sollte man zum Arzt gehen und die Gründe genauestens abklären lassen.

Kann ich beeinflussen, dass mein Haar schneller wächst?

Wenn ein altes Haar nach der Ruhephase ausgefallen ist, wächst normalerweise ein neues nach. Das kann aber – je nach Veranlagung – etwa 6 bis 12 Wochen dauern. Natürlich gibt es aber auch gewisse Möglichkeiten, mit denen man das Haarwachstum anregen kann 

Regelmäßiges Bürsten der Haare steigert beispielsweise die Durchblutung der Kopfhaut. Dadurch wird wiederum die Haarwurzel besser mit Nährstoffen versorgt.  

Auch beim Stylen der Haare sollte man etwas aufpassen. Föhnhitze, Lockenstab und Glätteisen schaden der Haarstruktur und können dazu beitragen, dass Haare schneller brechen. 

Ebenso sollte man regelmäßig zum Friseur gehen, wenn man von langen und gesunden Haaren träumt. Denn auch der Spitzenschnitt sorgt dafür, dass Spliss und Haarbruch minimiert werden. 

Ein enorm großer Bestandteil auf dem Weg zu gesünderem Haar ist natürlich eine gesunde Ernährung. Denn es heißt ja: „Du bist was du isst“. Wenn der Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird, dann gilt das natürlich auch für die Haarwurzeln. Das Haar wird widerstandsfähiger und kann unter gewissen Umständen bis zu einem gewissen Maß auch schneller wachsen.  

Haarwachstum und androgenetische Alopezie

Die androgenetische Alopezie, also der erblich bedingte Haarausfall, kann sowohl Menschen mit dicken Haaren als auch Menschen mit dünnen Haaren treffen und sowohl Frauen als auch Männern Sorge bereiten. 

Beim erblich bedingten Haarausfall reagiert die Haarwurzel empfindlich auf das Androgen DHT, das wiederum aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet wird.  

Mit einer Ernährungsumstellung lässt sich dieser Haarausfall leider nicht aufhalten, sondern lediglich verlangsamen. Es gibt aber ein Mittel, das nachhaltig und langfristig gegen diese Art von Haarverlust wirkt, nämlich eine Haartransplantation 

Dieser Eingriff muss auch kein mittleres Vermögen mehr kosten. Die Cosmedica Clinic von Dr. Levent Acar bietet beispielsweise sogenannte Paketpreise an, bei denen die Kosten genau kalkulierbar sind. Zudem arbeitet Dr. Levent Acar bei den Haartransplantationen immer mit den modernsten Methoden, beispielsweise mit der DHI Saphir Methode.  

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