Haarwuchsmittel nach Haartransplantation

Wer unter Haarausfall leidet, hat mit Sicherheit – vor der Haartransplantation – schon mit verschiedenen Haarwuchsmittel herumexperimentiert. Das ist im Übrigen völlig normal und keine Seltenheit. Das bekannteste Mittel ist neben Finasterid, besser geläufig unter dem Handelsnamen Propecia, wahrscheinlich das Mittel Minoxidil.

Ursprünglich wurde das Medikament in den 1970er Jahren zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt. Eine Nebenwirkung war allerdings, dass bei den Patienten plötzlich ein verstärktes Wachstum der Haare festgestellt wurde. Das liegt daran, dass das Medikament die Blutgefäße erweitert und so zu einer besseren Durchblutung der Kopfhaut beiträgt. Auf diese Weise wird wiederum die Wachstumsphase der Haare verlängert.

Am bekanntesten ist in unseren Breitengraden Minoxidil unter dem Namen Regaine. Der Schaum wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und kann dort unter vorteilhaften Voraussetzungen das Haarwachstum wieder anregen.

Haartransplantation bei androgenetischer Alopezie

Vor allem Menschen, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, entscheiden sich für eine Haartransplantation. Es ist die einzige Methode, die bei dieser Art von Haarausfall Abhilfe schafft.

Eine Eigenhaarverpflanzung ist in der Regel ein sogenannter minimalinvasiver Eingriff der ambulant vorgenommen wird. 

Bei der FUT-Technik wird ein schmaler Hautstreifen aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen, aus dem im Anschluss die Grafts, die Haarfollikel, extrahiert werden. In diesen Grafts wiederum sitzen die Haarwurzeln die anschließend in die betroffenen Stellen transplantiert werden. Die Wunde am Hinterkopf wird mit einer speziellen Technik vernäht, so dass nur noch eine schmale Narbe zurückbleibt.

Bei der FUE-Technik werden die Grafts einzeln mithilfe einer Hohlnadel aus dem Spenderbereich entnommen und danach in den Empfängerbereich wieder eingesetzt. Einer der großen Vorteile dieser modernen Technik ist, dass so gut wie keine Gefahr besteht, eine unschöne Narbe zur Folge zu haben. Zudem ist diese Technik extrem schonend zur Kopfhaut des Patienten. Nach etwa drei bis vier Monaten fangen die transplantierten Haare an zu wachsen.

Minoxidil nach einer Haartransplantation

Die verpflanzten Haarfollikel sind direkt nach dem Eingriff extrem empfindlich. Deswegen ist es auch so wichtig, den Anweisungen des Arztes genauestens Folge zu leisten. In den ersten 14 Tagen nach dem Eingriff sollte beispielsweise auf jede körperliche Anstrengung verzichtet werden. Ebenso ist der Kopf vor eventuellen Schlägen oder Stößen zu schützen. Außerdem sollte eine spezielle Kopfbedeckung getragen werden. 

Ebenso sollte direkt nach der Haartransplantation kein Minoxidil angewendet werden, sondern nur das Spezialshampoo und die Lotion, die der Patient erhält. Allerdings muss das das Haarwuchsmittel auch nicht abgesetzt werden, ganz im Gegenteil. 

Ist die Kopfhaut abgeheilt, etwa 10 bis 14 Tage nach dem Eingriff, darf Minoxidil nach einer Haarverpflanzung wieder zum Einsatz kommen. Unter gewissen Umständen kann das Mittel das Endergebnis sogar positiv beeinflussen. Sind die Haare nachgewachsen, sollte das Minoxidil allerdings schrittweise abgesetzt werden. Denn das Ziel einer Haartransplantation ist es ja schließlich, dass man keine Haarwuchsmittel mehr verwenden muss. 

Minoxidil bereits vor Haartransplantation 

Etwas anders sieht es aus, wenn Minoxidil bereits vor der Haartransplantation zum Einsatz kam. Dann kann es sogar wichtig sein, das Mittel weiterhin anzuwenden, wenn die Kopfhaut abgeheilt ist. Denn gerade nach einer längeren Anwendung haben sich Haare und Kopfhaut sozusagen daran gewöhnt. Setzt man das Minoxidil von heute auf morgen ab, kann es durchaus sein, dass sich das negativ auf die verpflanzten Haarfollikel auswirkt und diese wieder ausfallen. Hier ist eher ein schrittweises Absetzen angeraten, um das Endergebnis nicht negativ zu beeinflussen und um die Kopfhaut langsam zu entwöhnen. 

Deswegen ist es auch extrem wichtig, den behandelnden Arzt vor dem Eingriff darüber zu informieren, wenn Haarwuchsmittel zum Einsatz kamen und den Anweisungen genauestens Folge zu leisten.

Haartransplantation in der Cosmedica Clinic

Dr. Levent Acar von der Cosmedica Clinic ist ein Chirurg, der über jahrelange Erfahrungen bei Eigenhaarverpflanzungen verfügt. Zudem bildet er sich und sein Team regelmäßig in diesem Bereich weiter. Als erfahrener Arzt wird er seinen Patienten natürlich alle Fragen rund um das Thema Minoxidil nach einer Haartransplantation beantworten können.

Gearbeitet wird in der Cosmedica Clinic immer mit der modernen FUE Technik und der neuesten Methode DHI-Saphir und selbstverständlich immer nach den höchsten Hygienestandards. Dank der Paketpreise bleiben zudem auch die Kosten in einem überschaubaren Rahmen.

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