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Mütze nach Haartransplantation

Nach der Haarverpflanzung sind die Wunden von blutigen Krusten bedeckt. Im Stirnbereich treten leichte Schwellungen auf. Viele, die daran gewohnt sind, ständig eine Mütze oder ein Cap zu tragen, wollen dies auch nach dem Eingriff sofort tun. Aber wie schnell darf wieder eine Mütze nach Haartransplantation getragen werden? Und können die neu eingesetzten Haare geschädigt werden, wenn Sie nach der Haartransplantation eine Mütze tragen?

Heilungsphase nach der Haartransplantation

In den ersten Tagen ist die Kopfhaut besonders empfindlich. Sie benötigt spezielle Pflege und wird durch einen Verband vor äußeren Einflüssen geschützt. Zur Pflege der frischen Wunden darf nur ein Feuchtigkeitsspray angewendet werden. Erst ab dem dritten Tag nach dem Eingriff kann der Kopf vorsichtig mit lauwarmen Wasser abgewaschen werden. Die Haarwurzeln beginnen sich fest in ihrer neuen Umgebung zu verankern. Sie werden durch neugebildete Blutgefäße mit Nährstoffen versorgt. Wird in dieser Zeit Kopfbedeckungen nach der Haartransplantation getragen, können die Haarwurzeln durch den Druck durch eng anliegendes Gewebe geschädigt werden. Sie sterben ab. Durch das An- und Ausziehen der Kopfbedeckung besteht die Gefahr, noch nicht vollständig angewachsene Haarwurzeln wieder herauszureißen.

Warum ist das Tragen einer Kopfbedeckung nach der Haartransplantation wichtig?

Die Haarwurzeln reagieren nach der Verpflanzung besonders empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung. Sie werden von der UV Strahlung geschädigt und sterben ab. Deshalb dürfen die Operationsstellen nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Auch wenn an die Operation ein Strandurlaub angeschlossen ist, sollten Sie keine Sonnenbäder nehmen. Durch die Wärme der Sonne bildet sich Schweiß auf der Kopfhaut. Bakterien können sich leichter ansiedeln, die Gefahr für Infektionen steigt stark an.

Nach dem Eingriff erhalten Sie in der Cosmedica Hair Transplant Clinic von Dr. Levent Acar einen locker sitzenden Fischerhut. Dieser spendet Ihnen Schatten ohne Druck auf die Haarfollikel auszuüben. Zusätzlich wird das Wundgebiet durch ein Stirnband gehalten. Durch den locker sitzenden Hut kann die Kopfhaut gut durchlüftet und mit Sauerstoff versorgt werden. Solange noch Schwellungen der Kopfhaut vorhanden sind, werden eng sitzende Mützen auch als unangenehm empfunden.

Ab wann darf eine Mütze nach der Haartransplantation getragen werden?

Nach zehn Tagen sind die Krusten abgefallen. Die Haare können vorsichtig gewaschen und gepflegt werden. Vierzehn Tage nach dem Eingriff können Sie eine locker sitzende Base-Cap oder einen dünnen Schal tragen. Die Kopfbedeckung sollte immer wieder abgesetzt werden, damit die Kopfhaut Sauerstoff erhält. Die Wundheilung kann so besser erfolgen. Drei bis vier Monate später wachsen die neuen Haare. Ab dieser Zeit können Sie auf die Kopfbedeckung auch verzichten.

Was kann passieren, wenn Sie die falsche Kopfbedeckung wählen?

Wenn Sie eine enge Mütze nach Haartransplantation bei Dr. Levent Acar tragen, werden die neu verpflanzten Follikel irreversibel geschädigt. Sie werden aus ihrer Umgebung gerissen oder sterben durch den Druck und die mangelnde Blutversorgung ab. Bildet sich Schweiß und entstehen Infektionen der Wunden, ist eine hässliche Narbenbildung möglich. Die ansonsten nicht sichtbaren Mikrowunden vergrößern sich durch die Infektion. Bakterien und Pilze verursachen eine Entzündung der Haut. Die empfindlichen Haarfollikel sterben ab.

Worauf muss nach einer Haartransplantation geachtet werden?

Die Kopfhaut ist nach dem Eingriff besonders empfindlich für Stöße und Berührungen. Die verpflanzten Haarwurzeln müssen erst fest in der neuen Umgebung anwachsen, die Wunden verheilen. Daher wird der Kopf in den ersten Tagen von einem Verband geschützt. Die Kopfhaut muss durch Anwendung eines milden Feuchtigkeitssprays feucht gehalten werden. Nach einer Woche darf der Kopf mit lauwarmem Wasser gespült werden. Um die Haarwurzeln nicht herauszureißen wird für das Abtrocknen kein Handtuch verwendet. Sobald die Krusten nach drei Wochen abgefallen sind, können die Haare mit einem milden Shampoo vorsichtig gewaschen werden. In den ersten Wochen müssen die Haarwurzeln vor der direkten Bestrahlung durch die Sonne geschützt werden. Dafür ist besonders ein locker sitzender Fischerhut geeignet. Mützen und Kappen sitzen meistens zu fest und schädigen die neuen Haare durch Druck.

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