Haarausfall am Bart

Männer können auch von einem Haarausfall am Bart betroffen sein. Gehen pro Tag mehr als 30 Barthaare verloren, wird der Bart immer dünner, bekommt mehr Lücken und das Gesicht wirkt dadurch weniger markant. Ein kosmetisches Problem besteht. Bei bis zu 95 % der Männer wird die Alopecia barbae durch eine genetische Veranlagung verursacht. Auch ein Mangel an Testosteron und Nährstoffmangel durch minderwertige Ernährung können für den vorzeitigen Verlust der Barthaare verantwortlich sein. Häufig tritt im Bereich des Bartes kreisförmiger Haarausfall, Alopecia areata, auf. Dieser wird wahrscheinlich durch eine Fehlfunktion des Immunsystems und psychischen Stress ausgelöst.

Welche Symptome treten bei Haarausfall am Bart auf?

Das erste Anzeichen ist meistens eine verstärkte Talgproduktion. Die Haarbälge werden durch den Talg verstopft und entzünden sich. Durch die Entzündungen wird die Haarwurzel geschädigt und es werden weniger gesunde Haare gebildet. Eine verstärkte Schuppenbildung kann hier auch auftreten. Tritt kreisrunder Haarausfall am Bart auf, werden deutliche kahle Stellen sichtbar.

Wie kann Haarausfall am Bart behandelt werden?

Wird genetisch bedingter Barthaarausfall in einem Frühstadium erkannt, kann Regaine-Schaum, ein Haarwuchsmittel gegen Haarausfall, aufgetragen werden. Das Wachstum der Haare wird damit wieder angeregt. Bereits nach 12 Wochen sind erste Ergebnisse zu erkennen. Ist der Bart von erblich bedingtem Haarausfall betroffen, kann der Arzneistoff Finasterid Abhilfe schaffen. Die Tabletten können auch bei einem Mangel an Testosteron eingesetzt werden. Ein sichtbarer Erfolg an den jetzt haarlosen Stellen tritt nach drei bis zwölf Monaten ein.

Sowohl die chemischen Stoffe Regaine als auch Finasterid müssen dauerhaft angewendet werden. Sobald das Präparat abgesetzt wird, tritt auch der Haarausfall wieder auf. Der kreisrunde Haarausfall kann mit einer Immuntherapie behandelt werden. Spezielle Tinkturen mit DCP oder SADBE, Zink und Kortikoide werden für die Behandlung eingesetzt. Da die Ursachen für einen kreisrunden Haarausfall noch nicht genau bekannt sind, kann der Erfolg der Behandlung nicht abgeschätzt werden.

In allen Fällen von Haarausfall sollte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet werden. Eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sorgt für eine gute Versorgung der Haarwurzeln und das Wachstum kräftiger, gesunder Haare. Da die meisten Behandlungsmethoden mit Nebenwirkungen verbunden sind und nicht zu einem dauerhaften Erfolg führen, sollte eine Transplantation der Barthaare in Betracht gezogen werden. 

Barthaartransplantation Türkei – Dr. Levent Acar in der Cosmedica Clinic Istanbul

Vor dem Eingriff wird die Anzahl der benötigten Grafts mit einer Computeranalyse bestimmt. Dr. Levent Acar verwendet für die Transplantation der Barthaare die moderne FUE Technik. Die zu transplantierenden Haare werden aus der Spenderzone am Hinterkopf entnommen, da die Haare in diesem Bereich nicht durch erblich bedingten Haarausfall absterben. Sind in diesem Bereich nicht mehr genügend Spenderhaare vorhanden, können auch Körperhaare aus Armen und Beinen oder vom Rücken für die Eigenhaartransplantation genutzt werden. Nach der lokalen Betäubung der Haut werden einzelne Grafts mit rotierenden Mikro-Hohlnadeln aus der Haut gelöst und in Eiswasser und einer Nährlösung aufbewahrt. 

An den betroffenen Stellen werden Stichkanäle angelegt, in die die Haarwurzeln eingesetzt werden. Durch die Verwendung von Saphirklingen können die Stichkanäle noch exakter angelegt werden. Die modernste Methode bei der Transplantation der Barthaare ist die Verwendung eines Choi-Implantationsstiftes. Einzelne Haare werden aus der Spenderzone mit der rotierenden Nadel des Choi-Stiftes gelöst und direkt in die kahlen Stellen in der Empfängerzone eingesetzt. Da die Haarwurzeln nur kurze Zeit von ihrer natürlichen Umgebung getrennt sind, ist die Anwuchsrate mit über 80 Prozent höher als bei anderen Methoden.

Nach dem Eingriff fallen die Haare in der Umgebung durch den Operationsschock (schock loss) aus. Sie beginnen aber innerhalb weniger Wochen wieder zu wachsen.

Nicht außer Acht lassen sollte man auch die Nachpflege nach dem Eingriff. Eine wichtige Rolle spielen dabei u.a.:
Nach dem Eingriff sollten für einige Zeit schweißtreibende Sportarten und Sonnenbäder vermieden werden, damit die Haarwurzeln sich fest verankern können. Mit einem Feuchtigkeitsspray wird die Wundheilung unterstützt.

Ein Jahr nach dem Eingriff in der Cosmedica Clinic durch Dr. Levent Acar können Sie wieder mit starkem Bartwuchs glänzen.

Pflege des Bartes

Sobald der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist und die neuen Haare wachsen, sollte der Bart nun alle zwei bis drei Tage mit einem milden Bartshampoo gewaschen werden. Ein Bartöl versorgt die Barthaare mit Feuchtigkeit und Nährstoffen.

Wir empfehlen Ihnen dabei ein zertifiziertes Bartöl zu benutzen, welches sich aus Vitamin- und Nährstoffreichen Ölen zusammensetzt, wie z.B. das Bartöl Extreme von Heisenbeard. Es enthält die wichtigsten Bartpflegeöle und überzeugt durch seine gute Qualität.

Tägliches Bürsten steigert die Durchblutung der Haut und entfernt Verunreinigungen.

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