Haarausfall Depressionen

Haarausfall kann viele Gründe haben. Fallen pro Tag mehr als 100 Haare aus, sind nach kurzer Zeit kahle Stellen sichtbar. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Glatze.

Wodurch wird Haarausfall ausgelöst?

Haarverlust kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. 

  • Am häufigsten tritt  der androgenetische Haarausfall auf. Abbauprodukte des Geschlechtshormons Testosteron lösen eine Entzündung der Haarfollikel aus. Die Haarwurzeln sterben ab.
  • Weiterhin gibt es den Diffusen Haarausfall. Er wird durch Stress, psychische Belastungen, Stoffwechselstörungen (Fehlfunktionen der Schilddrüse), Strahlentherapien und Chemotherapien verursacht und tritt gleichmäßig auf dem Kopf auf.
  • Der Kreisrunde Haarausfall entsteht durch psychische Belastung und Stress.

Warum lösen Depressionen Haarausfall aus?

Haut und Haare sind ein Spiegel der Seele. Vor allem lang anhaltende Depressionen belasten den Körper physisch und psychisch. Schmerzzustände, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und chronische Hautausschläge können auftreten. Da die Haare und die Haut eng mit der Psyche verbunden sind, kann bei psychischer Belastung auch das Wachstum der Haare beeinflusst werden. Der Stress wirkt sich ungünstig auf den Hormonhaushalt des Körpers aus.

 Es wird in verstärktem Maß Cortisol, ein natürliches Hormon, in der Nebennierenrinde produziert. Cortisol stört die Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die bereits vorhandenen Haare werden schwach und fallen frühzeitig aus. Hält der hohe Cortisolspiegel über einen längeren Zeitraum an, sind auch die Haarwurzeln betroffen. Sie entzünden sich und sind nicht mehr in der Lage, gesunde kräftige Haare zu bilden.

Haarausfall: Ursache Depression

Werden bei Depressionen die vom Arzt verordneten Medikamente (Antidepressiva) nicht eingenommen, steht der Körper unter hohem seelischem Stress. Ursachen dafür können u.a. sein: finanzielle Schwierigkeiten, Probleme auf der Arbeit, Angst oder familiäre Streitigkeiten. All diese Dinge können hohen emotionalen Stress auslösen. Begünstigt wird der Verlust der Haare auch durch eine Veränderung der Ernährung oder durch schwierige Lebensumstände.

Die Haarwurzeln erhalten zu wenig Nährstoffe und verkümmern. Bei einem anhaltenden schlechten, seelischen Befinden beginnt das körpereigene Abwehrsystem zu entgleisen. Das Immunsystem greift die Haarwurzeln an. Die Abwehrzellen verursachen eine Entzündung, die die Haarwurzeln schädigt. Kreisrunder oder diffuser Ausfall der Haare können auftreten.

Tritt während einer depressiven Erkrankung auch eine manische Phase, die durch Überaktivität und Glücksgefühle gekennzeichnet ist, auf, kann der Haarverlust für einen kurzen Zeitraum aufhören. Die Haare wachsen kräftig nach bis die nächste depressive Phase beginnt. Dichte und kräftige Haare wechseln sich ab mit über Monate auftretendem, diffusem Haarausfall.

Leiden Menschen unter einer Angststörung, tritt eine Trichotillomanie auf. Die psychische Erkrankung bewirkt, dass die Haare ausfallen. Durch ständiges Zupfen an den Kopfhaaren oder Augenbrauen werden die Haarwurzeln geschädigt. Wird die Erkrankung nicht behandelt, bleiben als Folge der Verletzungen Narben zurück. Die Haarfollikel sterben ab. Wird rechtzeitig mit einer Therapie begonnen, kann der Haarausfall gestoppt werden.

Kann Haarausfall Depressionen verursachen?

Depressionen können auch durch den Haarverlust ausgelöst werden. Die Betroffenen fühlen sich ausgegrenzt und weniger attraktiv. Da Haare von vielen Menschen mit Vitalität und Leistungsbereitschaft in Verbindung gebracht werden, ist häufig auch der berufliche Aufstieg beeinträchtigt. Jünger wirkende Konkurrenten mit vollem Haar werden vorgezogen. 

Als Reaktion auf die ständige gesellschaftliche Ausgrenzung erfolgt ein sozialer Rückzug, Kontakte zu Familie und Freunden werden eingeschränkt. Die Vereinsamung verstärkt die auftretende Depression. Stressbedingter Haarausfall ist die Folge.

Wie kann Haarausfall bei Depressionen behandelt werden?

Um den Haarausfall zu stoppen, können verschiedene Mittel angewendet werden. Spezielle Shampoos mit Koffein und Pflanzenextrakten sollen die Durchblutung der Kopfhaut steigern. Lotionen werden nach der Haarwäsche aufgetragen, um das Wachstum der Haare anzuregen. Häufig werden auch Medikamente, wie Finasterid oder Minoxidil, eingesetzt. Die Tabletten müssen ständig eingenommen werden und verursachen auch Nebenwirkungen. Sobald die Medikamente abgesetzt werden, tritt der Haarverlust sofort wieder auf.

Perücken stoppen zwar nicht den Haarausfall, aber überdecken lichtes Haar und einen kahlen Kopf ohne großen Aufwand. Diese benötigen aber eine aufwendige Pflege und verursachen hohe monatliche Kosten. Streuhaar kann eingesetzt werden, um schüttere Bereiche optisch aufzufüllen.

Eine erfolgreiche Lösung, die den betroffenen Personen zu gesundem Haar verhilft, bietet eine Haartransplantation bei Dr. Levent Acar in der Cosmedica Clinic in Istanbul. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch berechnet Dr. Levent Acar mit einer Haaranalyse die Zahl der Haarfollikel, die für die Transplantation benötigt werden. Für die Haartransplantation werden von Dr. Levent Acar nur die modernsten Methoden eingesetzt. Bei der erweiterten FUE – Follicular Unit Extraction werden die Haarwurzeln mit rotierenden Mikronadeln aus der Spenderzone am Hinterkopf entnommen und durch Druck direkt zwischen die noch vorhandenen Haare in der Empfängerzone eingesetzt. 

Damit der Eingriff schmerzfrei durchgeführt werden kann, wird die Kopfhaut betäubt. Da die Haarwurzeln nur kurz von der Haut getrennt sind, beträgt die Anwuchsrate über 90%. Ca. zwölf Monate nach der Transplantation wächst dichtes, natürliches Haar, das nicht von Haarausfall betroffen ist.

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