Haarbruch erkennen, langfristig behandeln und vorbeugen

Haarbruch erkennen, langfristig behandeln und vorbeugen

Haarbruch ist für viele Frauen, aber auch langhaarige Männer und Bartträger ein absoluter Graus. Wenn man ihn jedoch frühzeitig erkennt und richtig behandelt, kann man ihn schnell und lang anhaltend wieder loswerden.

 

Haarbruch vs. Spliss

Im Volksmund und in der Werbung werden Haarbruch und Spliss häufig gleichgesetzt, obwohl sie unterschiedlich sind, nicht nur im Erscheinungsbild, auch in der Behandlung. Spliss ist eine Schädigung der Spitzen, welche beginnen, sich zu spalten, während der Rest des Haars noch gesund sein kann.

Haarbruch hingegen kann das gesamte Haar betreffen und am ganzen Haar oder an einzelnen Bereichen überall am Haar auftreten, von der Kopfhaut bis zu den Spitzen.

Während allein auftretender Spliss oft nur eine Folge mechanischer Einwirkung oder falschen Schneidens ist, ist Haarbruch eine strukturelle Schädigung des Haares, die es spröde, glanzlos und strohig aussehen lässt.

 

Symptome von Haarbruch

Ganz ähnlich, wie wenn man ein Stück Plastik verbiegt, entstehen bei angebrochenem oder abgebrochenem Haar weiße Punkte an der Bruchstelle. Dies ist eins der sichersten Anzeichen für Haarbruch und ein großer Unterschied zum Spliss sowie zum Frizz.

Darüber hinaus wirkt brüchiges und sprödes Haar oft stumpf, glanzlos und matt. Ihm fehlt der natürliche Glanz. Auch sieht man über die ganze Frisur verteilt wild in alle Richtungen abstehende Haarreste. Wenn man diese zurückverfolgt, findet man ziemlich schnell einen deutlich sichtbaren Knick im Haar. Unter dem Mikroskop wirkt brüchiges Haar oft gratig, die einzelnen Zellschuppen stehen ab und die Oberfläche ist rau.

 

Kostenlose Haaranalyse wegen Haarbruchs

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 Ursachen für Haarbruch

Es gibt Menschen, die sind genetisch bedingt anfällig für Haarbruch und haben von Natur aus sehr trockene Haare. Darüber hinaus kann eine falsche Ernährung bewirken, dass nicht genug Nährstoffe bis in die Kopfhaut kommen und in der Folge die Haare abbrechen.

Auch wer die Haare nach dem Waschen direkt der Sonneneinstrahlung aussetzt, kann an der ganzen Länge Haarbruch bekommen, denn nasses Haar ist besonders anfällig für UV-Licht.

 

Haarbruch am Ansatz

Am Haaransatz entsteht Haarbruch insbesondere durch Vitaminmangel oder Hautkrankheiten, aber auch eng anliegende Mützen und Haarbänder können durch Druck und Reibung die Haare bereits am Ansatz schädigen. V

 

Haarbruch am Hinterkopf

Wer feststellt, dass gerade am Hinterkopf die Haare abbrechen, es ansonsten jedoch gesund ist, findet die Gründe dafür eher in der Kleidung als bei der Pflege. Vor allem Strick-Oberteile, aber auch jedes andere Material kann mit der Zeit durch Reibung die Haare schädigen, vor allem im Nackenbereich. Schals, Rollkragenpullover und andere hochgeschlossene Kleidungsstücke reiben bei jeder Kopfbewegung am Haar und rauen seine Oberfläche dadurch auf.

 

Haarbruch an den Spitzen

An den Spitzen kann Haarbruch zum Einen älterer Haarbruch sein, der bereits ausgewachsen ist, zum anderen aber auch mechanische Einwirkung, die die Haare abbrechen lässt, wenn sie nicht genügend Vitalstoffe enthalten. Vor allem schulterlanges Haar bricht gern dort, wo die Spitzen auf den Schultern aufliegen und bei jeder Kopfbewegung darüberstreichen.

 

Haarbruch an den Längen

Der weitaus größte Anteil des Haarbruchs entsteht zwischen dem Ansatz und der Spitze an der Länge des Haars. Wer beim Föhnen eine höhere Temperatur benutzt oder die falsche Bürste zum Stylen, kann die Oberfläche des Haars schädigen und es damit für anfällig für Haarbruch machen. Auch direkte Sonneneinstrahlung kann das Haar zusätzlich schwächen.

Neben mechanischen Einflüssen durch bürsten, kämmen, trockenrubbeln und häufigem Styling sowie thermische Einflüsse durch zu heißes Föhnen, Glätten oder hochsommerliche Temperaturen können auch chemische Einflüsse Haare brechen lassen.

Insbesondere Dauerwellen, Styling-Produkte, Färben und häufiges Colorieren schädigt die Struktur der Haare und kann sie brüchig machen. Wenn gesundes Haar plötzlich brüchig wird, liegt die Ursache wahrscheinlich in falscher Behandlung des Haars selbst. Aber eine gesunde Ernährung kann nicht schaden.

 

Hilfe bei Haarbruch

Ist die Ursache des Haarbruchs gefunden, kann man viel tun, bevor man sich die Haare abschneidet. Sich regelmäßig die Spitzen schneiden lassen, sollte zu jedem Pflegeprogramm gehören, um Haarbruch vorzubeugen, aber auch darüber hinaus kann man dem Haar viel Gutes tun.

Um Haarbruch zu vermeiden, sollten Sie die Haare nach dem Waschen nicht reiben, sondern trocken tupfen. Dies erhält die Haarstruktur. Auch ein Ionenföhn trocknet das Haar nicht nur, sondern spaltet das Wasser in kleinere Teile auf und führt somit schneller und schonender zum Ergebnis und die Haarstruktur versiegelt.

Hochwertige Pflegeprodukte helfen, strapaziertes Haar lange zu schützen und bereits aufgebrochene Zellschuppen wieder zu schließen. Eine Haarmaske sollte einmal im Monat auf das Haar gebracht werden, um ihm so zusätzlich wichtige Nährstoffe zuzuführen. Wenn das Shampoo Keratin enthält, der Stoff, aus dem die Haarträume sind, kann man kleine Schäden im Haar wieder auffüllen.

Die Bürste sollte möglichst hochwertig sein, idealerweise aus Naturfasern, um den Talg von der Kopfhaut über die gesamte Haarlänge zu verteilen. Dabei sollte man mit der Bürste oder dem Kamm nur sanft durchs Haar streichen. Auch sollten Sie vermeiden, die Haare im nassen Zustand zu bürsten, da dies sie zusätzlich strapaziert

Ob Glätteisen oder Lockenstab, eine Keramikbeschichtung schützt das Haar vor zu viel Hitze und lässt es an der glatten Oberfläche gleiten.

Nicht zuletzt darf eine vitaminreiche Ernährung mit Biotin, B-Komplex und Vitamin C für gesundes Haar nicht fehlen. Koffein kann zusätzlich dabei helfen, das Haar schneller wachsen und Schäden somit schneller auswachsen zu lassen.

 

 Bei weiteren Fragen stehen ihnen die Spezialisten des Cosmedica Teams gerne zur Verfügung. Melden Sie sich bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch.

 

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