Haarausfall Ernährung

Haarausfall muss nicht immer genetisch bedingt sein. Ist das Haar dünn und kraftlos und fällt aus, kann auch eine schlechte Ernährung dafür verantwortlich sein.

Wie verläuft das Haarwachstum?

Der Zyklus des Haarwachstums verläuft in drei Phasen. Im anagenen Stadium, das vier bis sechs Jahre dauert, wächst das Haar immer weiter in die Länge. Darauf folgt das katagene Stadium. Die Haare befinden sich für einige Wochen in einer Ruhephase. In der telogenen Phase sind die Haare bereits abgestorben und fallen aus. Ungefähr 80 % der Haare auf dem Kopf befinden sich in dem anagenen Stadium. Bei einem Haarausfall von mehr als 100 Haaren pro Tag, liegt ein krankhafter Haarausfall vor. Dieser kann genetisch bedingt oder durch Stress, Medikamente, Stoffwechselstörungen oder ungesunde Ernährung verursacht werden.

Warum tritt diffuser Haarausfall bei Fehlernährung auf?

Die Haarwurzeln benötigen für die Produktion gesunder, kräftiger Haare Nährstoffe. Bei einer Fehlernährung kann daher Haarausfall auftreten. Auch bei der veganen Ernährung, bei der keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, kann diffusen Haarausfall verursachen. Der Haarausfall Alopezie tritt gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt auf. Die Haare werden dünner, die Kopfhaut scheint deutlich durch.

Welche Ernährung führt zu Haarausfall?

Damit die Haare gut wachsen können, benötigen die Haarwurzeln viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ist das Mikrobiom, die Bakterienflora im Darm nicht im Gleichgewicht, können viele Nährstoffe nicht aufgenommen werden. Die Fingernägel werden weich und brüchig, die Haare fallen aus.

Besteht die Nahrung zu einem hohen Anteil aus Fleisch und Fett, wird die Produktion von Testosteron angeregt. Besteht bereits ein erblich bedingter Haarausfall, kann dieser durch die fettreiche Nahrung noch weiter verstärkt werden. Hier kann schon eine Umstellung auf eine fettarme Ernährung gegen Haarausfall helfen. Auch Nahrungsmittel, die hohe Mengen an Zucker und Salz enthalten, können den Ausfall der Haare verstärken.

Extreme Diäten, Bulimie oder Hungerkuren begünstigen ebenfalls den Verlust der Haare, da die Haarfollikel mit zu wenig Nährstoffen versorgt werden.

Wie kann eine ausgewogene Ernährung Haarausfall vorbeugen?

Durch eine gesunde Ernährung, die einen hohen Anteil an Obst und Gemüse aufweist, erhält der Körper reichlich Nährstoffe. Die Haarwurzeln sind aktiv und können gesundes Haar produzieren. Da auch die Zellen alle notwendigen Mikronährstoffe erhalten, werden Schadstoffe schneller abtransportiert. Es bilden sich weniger freie Radikale, die Entzündungen verursachen und die Zellen schädigen.

Welche Nährstoffe fördern das Haarwachstum?

Folgende Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung des Wachstums gesunder Haare.

1. Eiweiß

Die Aminosäuren Lysin und Prolin sind für die Gesundheit der Haut und der Haarfollikel verantwortlich. Sind in der Nahrung zu wenig Proteine vorhanden, werden die Haare immer dünner. Es wird weniger Pigment eingelagert. Die Haare sind anfälliger für Stress und fallen leicht aus.

Hochwertiges Eiweiß ist vor allem in Fleisch oder Fisch enthalten. Als pflanzliche Eiweißlieferanten kommen Hülsenfrüchte, Soja und Hafer in Betracht.

2. Fette

Langkettige, ungesättigte Fettsäuren spielen eine besondere Rolle im Zellstoffwechsel. Sie sind außerdem Bestandteil des Hauttalgs und leisten einen wichtigen Beitrag zu der Schutzfunktion der Hautbarriere. Omega-3- und Omega-5-Fettsäuren verringern Entzündungen und schützen die Gesundheit der Haarfollikel. Diese ungesättigten Fettsäuren sind essenziell und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie sind vor allem in Fisch, Nüssen und kaltgepressten Ölen enthalten.

3. Vitamine

Die Vitamine A, D und E sind für den Wachstumszyklus der Haare notwendig. Vitamin H (Biotin) unterstützt die Zellteilung, Vitamin B12 sorgt für kräftige und glänzende Haare. Vitamin B3 (Niacin) verhindert Entzündungen in der Haut und schützt die Haarfollikel. Es ist auch für die Funktion der Nerven verantwortlich und sorgt für eine ausreichende Versorgung der Haarfollikel mit Nervenimpulsen.

4. Mineralstoffe und Spurenelemente

Ein weiterer wichtiger Nährstoff ist Zink. Das Spurenelement ist ein Bestandteil zahlreicher Enzyme. Bei einem Mangel an Zink wird die Haarstruktur verändert, die Haare fallen aus. Kupfer ist beteiligt an der Bildung der elastischen Fasern in der Haut. Bei einem Mangel verändern sich die Haarfollikel. Sie produzieren nur mehr geschädigte Haare. Auch Eisen und Selen sind wichtige Spurenelemente. Selen schützt die Zellen durch die Bindung von freien Radikalen. Eisen ist ein Bestandteil von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff. Steht dem Körper zu wenig Eisen zur Verfügung, entsteht eine Anämie. Die Haarfollikel werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Jod wird von der Schilddrüse benötigt, um Hormone aufzubauen. Ein Mangel führt zu einer Funktionsstörung der Schilddrüse und zu Haarausfall.

Die Haartransplantation durch Dr. Levent Acar in der Cosmedica Clinic

Sind die Haarfollikel durch lange Mangelernährung bereits abgestorben, kann das Problem mit einer Haartransplantation durch Dr. Levent Acar in der Cosmedica Clinic in Istanbul beseitigt werden. Dr. Levent Acar führt in der Cosmedica Clinic Eingriffe nach höchstem medizinischen und hygienischen Standard durch.

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