Können transplantierte Haare wieder ausfallen?

Nach einer Haartransplantation ist es durchaus ein normales Prozess, wenn die implantierten Haare nach einigen Wochen wieder ausfallen.

Eine Haartransplantation ist heutzutage kein abnormer schönheitschirurgischer Eingriff mehr. Dr. Levent Acar von der Cosmedica Clinic konnte damit schon vielen Menschen zu mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein verhelfen. Denn schönes, volles und gesundes Haar steht auch in unserer heutigen aufgeklärten Gesellschaft immer noch für Erfolg und Jugendlichkeit. Bei schütterem Haar oder kahlen Stellen auf dem Kopf gilt das eher nicht.

Nach ein paar Wochen ist bei vielen Patienten allerdings der Schreck erst einmal groß, wenn die frisch verpflanzten Haare plötzlich ausfallen. Das ist aber kein Grund zur Panik, sondern ein völlig normaler Vorgang.

Warum fallen die transplantierten Haare wieder aus?

Haare, die mit der modernen FUE Technik beziehungsweise den weiterentwickelten Methoden wie der DHI Saphir Methode verpflanzt worden sind, wachsen nach der Haartransplantation zunächst weiter. Nach etwa zwei bis vier Wochen fallen die frisch verpflanzten Haare dann allerdings wieder aus. Das liegt daran, dass die Haare – egal mit welcher Technik die verpflanz wurden – kurz von der Nährstoffversorgung des Körpers abgeschnitten sind.

Es besteht allerdings keinerlei Grund zur Panik. Die Haarfollikel sind in der Kopfhaut verblieben und fangen nach etwa 3 Monaten (je nach Veranlagung) wieder an zu wachsen.

In der Regel, nach 9 bis 12 Monaten kann der Patient sich dann wieder über volles und schönes Haar freuen. Manchmal kann dies jedoch auch bis zu 18 Monaten dauern. Die verpflanzten Haare verfügen über die richtigen genetischen Informationen, so dass sie in der Regel bis ans Lebensende weiterwachsen.

Wenn die transplantierten Haare nach dem Eingriff ausfallen, sprechen die meisten vom Shock Loss. Das ist aber so nicht ganz richtig, die richtige Bezeichnung ist „Shedding“. Der Shock Loss ist etwas völlig anderes und kann sowohl im Empfänger, als auch im Spenderbereich auftreten.

Übrigens: Nicht immer fallen die Haare einige Wochen nach einer Haartransplantation aus. Bei etwa 5% der Patienten wachsen die Haare weiter – so, als ob nichts gewesen wäre.

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Warum Mitarbeit auch bei einer Haartransplantation wichtig ist

Eine Haartransplantation kann nur gelingen, wenn der Patient auch einiges dafür tut.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind die Grafts noch extrem empfindlich. Die Kopfhaut sollte also auf gar keinen Fall berührt werden – außer bei der Haarwäsche – und sollte ebenso vor Stößen und Schlägen geschützt werden. Ebenso sollten ALLE körperlichen Anstrengungen vermieden werden. Steigt der Blutdruck, beziehungsweise der Puls, besteht die Gefahr, dass die Wunden wieder anfangen zu bluten und dass die frisch verpflanzten Grafts gleich wieder ausgeschwemmt werden.

Nach etwa 15 Tagen sollte der Heilungsprozess abgeschlossen sein. Sauna, Solarium und Schwimmbad sind etwa drei Wochen nach dem Eingriff wieder möglich. Leichtes Training ist etwa nach 20 Tagen wieder drin.

Dr. Levent Acar gibt seinen Patienten genaueste Anweisungen zum Verhalten nach der Haartransplantation. Das Team steht auch bei weiteren Fragen gerne zu Verfügung. Die Mitarbeit des Patienten ist wirklich unerlässlich, damit das bestmögliche Ergebnis erreicht wird.

Haarausfall wegen „Dense Packing“ – der Shock Loss im Empfängerbereich

Etwas anders sieht es aus, wenn die Haare im Empfängerbereich wegen des sogenannten Dense Packing ausfallen. Davon spricht man, wenn die Grafts zu nah nebeneinander eingesetzt wurden. Dadurch kann das umliegende Gewebe so traumatisiert werden, dass die umliegenden Haare gleich noch mit ausfallen.

Eine andere Folge des Dense Packing ist ein extrem unnatürliches Ergebnis. Die verpflanzten Haare sehen struppig aus und stehen vom Kopf ab. Deswegen spricht man auch vom „Puppenkopfeffekt“.

Das Risiko eines Shock Loss durch Dense Packing ist dann besonders groß, wenn der behandelnde Arzt und sein Team noch sehr unerfahren ist.

Dr. Levent Acar, Inhaber der Cosmedica Clinic, verfügt über eine jahrzehntelange Berufserfahrung. Zudem besucht er ständig Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen, um seinen Patienten die modernsten und innovativsten Methoden anbieten zu können.

Der Shock Loss im Spenderbereich

Der Shock Loss kann verschiedene Ursachen haben.

Falsche Lokalanästhesie

Bei der Lokalanästhesie wird das Gewebe unter anderem mit Kochsalz unterspritzt, um die Kopfhaut leicht anzuheben. Wird allerdings zu viel Lösung gespritzt, entsteht erhöhter Gewebsdruck. Dadurch werden wiederum die Haarwurzeln nicht mehr durchblutet. Infolgedessen fallen die Haare aus.

Traumatisiertes Gewebe

Neben der modernen und schonenden FUE Technik, bei der die Grafts einzeln entnommen werden, gibt es auch noch die FUT Technik. Hier wird ein schmaler Hautstreifen aus dem Spenderbereich entnommen, aus dem später die Grafts extrahiert werden.

Wird der Schnitt falsch gesetzt, kann unter Umständen das umliegende Gewebe so traumatisiert werden, dass dort die Haare ausfallen. Die FUT-Methode wird in der Cosmedica Clinic nicht angewandt!

Es wurden zu viele Grafts entnommen

Selbst wenn die Haare im Spenderbereich noch dicht und voll wachsen, die Entnahmemöglichkeiten der Grafts bleiben trotzdem begrenzt. Entnimmt der behandelnde Arzt trotzdem mehr als eigentlich möglich sind, kann eine Folge der Shock Loss sein.

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